In der SEO Welt scheint es unendlich viele Elemente und Aspekte noch neben dem Linkbuilding zu geben, um eine Website möglichst weit oben auf den SERPs zu platzieren. Manchmal werden diese Elemente in On-Page, Off-Page, oder in technische Kategorien eingeteilt. In Realität sollte man aber noch viel feiner einteilen. Beispielsweise Off-Page könnte man auf Linkbuilding, Content Marketing, Markenpräsenz, Social Media, Paid Content etc. runterbrechen.

POLARIS ist eine aus London stammende SEO Agentur, die sich auf Gesundheitswesen, Reisen und andere B2B-Sektoren spezialisiert hat. POLARIS bietet einen breiten Wissensfundus für SEO- und Digitalexperten. Nachfolgend finden Sie Ratschläge und Empfehlungen für das Mining, Management und das Anpassen von Ankertext-Verhältnissen.

Im Bereich Off-Page SEO gibt es im Bereich Linkbuilding eine Vielzahl an Metriken, die man berücksichtigen muss. Eine davon ist der Ankertext. Marken, ungezielte, exakte/teilweise passende Ankertexte decken das Wesentliche ab, können aber auch noch einmal heruntergebrochen werde auf die Marke und die Exaktheit. Darüber hinaus ist die Einteilung von exakt und teilweise passenden Ankertexten in eine Gruppe für „Weitestgehend passend“ möglich.

Wie kann nun ein Websitebesitzer das Ankertext-Verhältnis kontrollieren? Und wie kann man den Ankertext nutzen, um das kurz- und langfristige Ranking zu verbessern?

Ankertext-Verhältnisse verstehen – Was sind die die Stärken und Schwächen?

Das Schürfen von Ankertextdaten ist das A und O um die Stärken, Schwächen sowie die Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Egal ob die Überprüfung mit „root domain“ oder auf URL-Basis durchgeführt wird – der Prozess ist derselbe. Setzen Sie eine Suche im aktualisierten Index bei Majestic auf, scrollen Sie zur Zusammenfassung in Prozenten und Sie erhalten sofort einen Überblick für die Ankertext-Verhältnisse. Klicken Sie auf den Ankertext-Tab um Zugriff auf alle wichtigen Daten zu bekommen.

Die Wörter und Sätze aus der Ankertext-Wolke werden Sie mit hervorragenden Einblicke versorgen.

Laden Sie die kompletten Ankertexte mit Links herunter und die Arbeit kann beginnen.

Wenn das Dokument geöffnet ist, müssen die Ankertexte nach Keywords gefiltert werden – entweder alphabetisch oder nach Keyword.

Die Zusammenfassung von Majestic versorgt Sie sofort mit Informationen, wie viele Links mit dem Markennamen versehen sind. Packen Sie diese direkt in ein eigenes Arbeitsblatt. Ungezielte Ansätze können Sie mit „Click here“ oder „Klicken“ oder „Website besuchen“ herausfiltern. Diese können Sie in ein weiteres Arbeitsblatt übertragen.

Die noch übrig gebliebenen Links können dann noch nach exakten und teilweise relevanten Ankertexten unterteilt werden. Erstellen Sie für diese beiden Kategorien auch ein Arbeitsblatt.

Beispielsweise ist die Bezeichnung HR Software wertvoll für eine Firma, die eine solche Lösung anbietet, allerdings würde der Text Recruitment Portal an dieser Stelle nicht unbedingt passen, da die Leistungen nicht identisch sind. Dadurch entsteht das Problem, dass man für etwas verlinkt, was nicht zu der Website passt, was Google als niedrige Content-Qualität ansieht.

Am Ende der Prüfung sollten Sie vier verschiedene Tabellen haben: Marke, ungezielte, exakte/teilweise passende (die sie behalten möchten) und exakte/teilweise passende (die sie nicht behalten möchten). Wenn Sie auf „root domain“-Basis arbeiten, dann öffnen Sie noch ein weiteres Arbeitsblatt mit verschiedenen Gruppen von exakt/teilweisenden passenden Ankertexten.

Die durchschnittliche Aufteilungsrate ist viel diskutiert, aber wird generell so eingegliedert:

bild 2

Exakt/Teilweise passend lassen sich aufteilen in:

bild 3

Vorbereitung, um Ankertexte anzupassen– Kurzfristige Veränderungen (meist einfacher), langfristige Veränderungen

Bild 4

Das Sammeln und Auswerten der Daten ist der größte Teil der Arbeit. Wenn Sie das gewissenhaft erledigen, ist das Anpassen der Ankertexte eine einfache Aufgabe.

Sie werden eine Liste schwacher Ankertext haben, welche zu Links gehören, die bereits existieren. Suchen Sie den Kontakt zu den relevanten Seiten und lassen Sie diese ändern.

Wenn beispielsweise dem Ankertext Markenname fehlen oder die Texte ungezielt sind, aber trotzdem exakt oder teilweise exakt sind, lassen Sie auch diese korrigieren, um das Verhältnis zu verbessern.

Schauen Sie sich immer wieder das Pie-Chart an, damit Sie sehen, an welcher Stelle Sie Veränderungen vornehmen müssen.

Erstellen Sie eine Linkbuilding Strategie, die Ankertexte miteinbezieht und nicht nur Links

Wenn das Linkprofil überprüft ist und der Prozess der Veränderung voranschreitet, fahren Sie fort mit der Erstellung einer Strategie, die auch Ankertexte miteinbezieht.

Beachten Sie die Verhältnisse und bauen Sie entsprechend den richtigen Verhältnis Content ein. Natürlich können Sie nicht jeden Anker kontrollieren, aber Content bereitzustellen für Links, die bereits inkludiert sind, ist ein guter Anfang.

Keyword-Ziele spielen auch hier eine Rolle. Am besten Sie überprüfen die Links und Ankertexte im 3-Monatszyklus. Dadurch können alle beteiligten Personen rechtzeitig eingreifen, wenn irgendwas nicht dem entspricht, wie es sein sollte und ersparen Sie sich somit auch zukünftig lange, zeitraubende Überprüfungen.

Linkprofile werden auch weiterhin einer der wichtigsten Faktoren beim Siteranking. Sicherzustellen, dass nicht nur die Qualität der Links stimmt, sondern auch alles um den Link herum, ist extrem wichtig.


Autorenbiographie

Keith Hodges ist Account Manager bei POLARIS. Keith ist seit 2014 dabei und spezialisiert auf SEO und Kampagnenstrategie. Er arbeitet mit vielen Key Accounts zusammen und stellt sicher, dass Klienten kontinuierlich wachsen. Für ihn steht der Erfolg und das Zusammentreffen mit Kunden im Mittelpunkt seiner Arbeit und er ist ein begeisterter Nutzer von Majestic.

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